Häufige Fragen

Hier haben wir die Antworten auf häufig gestellt Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge für Sie zusammengestellt. Wählen Sie einfach das Thema aus, zu dem Sie eine Frage haben.

Was ist eine Entgeltumwandlung?

Mit Entgelt wird der Verdienst eines Arbeitnehmers bezeichnet.

Seit 1. Januar 2002 haben Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch darauf, Teile ihres Bruttolohns bzw. Bruttogehalts in eine betriebliche Altersvorsorge zu investieren und so Steuern und Sozialabgaben zu sparen.

Das Recht auf Entgeltumwandlung ist dem Tarifvorrang untergeordnet. Dies bedeutet: Tariflohn kann nur umgewandelt werden, wenn der verbindliche Tarifvertrag dies vorsieht. Ausnahme: Sonderzahlungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Wie viel Entgelt kann pro Jahr umgewandelt werden?

Die Höchstsumme steigt in der Regel jährlich an. Im Jahr 2017 können Arbeitnehmer für 3.048 Euro Steuern und Sozialabgaben sparen. Wer über keine weitere betriebliche Altersversorgung verfügt, kann sogar 1.800 Euro mehr, also insgesamt 4.848 Euro, umwandeln.

Wie funktioniert eine Entgeltumwandlung?

  • Bei einer Entgeltumwandlung verzichtet der Arbeitnehmer auf einen Teil seines Bruttolohns bzw. Bruttogehalts, um dafür später eine Betriebsrente zu erhalten.

  • Der Arbeitnehmer zahlt so weniger Steuern und Sozialabgaben.

  • Der Arbeitgeber muss sich an der Finanzierung nicht beteiligen, es sei denn, im Tarifvertrag wurde dies ausdrücklich festgelegt.

  • Auch bei einem Jobwechsel, selbst nach nur kurzer Einzahlungsdauer, bleiben dem Arbeitnehmer die bis zum Ausscheiden erreichten Leistungen erhalten.

Wer erhält die Leistungen, falls die versicherte Person (Arbeitnehmer) vor Renteneintritt versterben sollte?

 

Das hängt von der jeweiligen Versorgungszusage des Unternehmens sowie dem gewählten Durchführungsweg ab. Danach richtet sich, ob und in welcher Höhe im Todesfall vor Vertragsende Leistungen an Hinterbliebene ausgezahlt werden.

Hinterbliebene können dabei folgende Personen sein: Witwen/Witwer, Kinder (für die noch Kindergeld gezahlt wird), frühere Ehepartner sowie Lebensgefährtinnen/ Lebengefährten.

 

Swiss Life in Deutschland ist Mitglied im Sicherungsfonds Protektor, den die deutschen Lebensversicherer gegründet haben.

Der Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner des Versicherers und häufig zugleich die versicherte Person (d.h. diejenige, deren Risiko durch den Vertrag abgedeckt wird) sowie der Beitragszahler.

Bei der betrieblichen Altersversorgung (bAV) jedoch ist in der Regel der Arbeitgeber der Versicherungsnehmer, der Arbeitnehmer die versicherte Person bzw. der Bezugsberechtigte

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